Interkulturelle Kompetenz. Vielfalt gestalten.

Aktuelle Projekte

Vielfalt unterstützen – Vielfalt leben:
Kulturelle Identitätsförderung in inklusiven Klassen

Ziel des zweijährigen Projektes „Vielfalt unterstützen – Vielfalt leben: Kulturelle Identitätsförderung in inklusiven Klassen“ war es, durch Trainings zur Interkulturellen Kompetenz Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung in der eigenen kulturellen Identität zu stärken und darauf aufbauend zu trainieren, in Situationen des interkulturellen Umgangs von Menschen mit und ohne Behinderung angemessen handeln zu können. Die Kinder und Jugendlichen setzten sich in den durchschnittlich 20 Trainingseinheiten daher nicht vorrangig und ausschließlich mit ihrer Identität als „Mensch mit oder ohne Behinderung“ auseinander, sondern in erster Linie als Mitglieder einer pluralen Gesellschaft, in der Diversität eine Ressource darstellt.

Teilnehmende Schulen im Schuljahr 2014/2015 waren:

Anne-Frank-Berufskolleg Münster (Berufsorientierungsklasse)
Gemeinschaftsschule Billerbeck (8. Jahrgangsstufe)
Gesamtschule Gescher (5. und 6. Jahrgangsstufe)
Gesamtschule Hagen (5. Jahrgangsstufe)
Hauptschule Melanchthon Herne (9. Jahrgangsstufe)
Primus-Schule Münster (5. Jahrgangsstufe)
Realschule Hamm-Heessen (Klasse 5b und 7b)
Schillergymnasium Münster (Klasse 7a)
Waldschule Münster-Kinderhaus  (5. Jahrgangsstufe)

 

Einige Eindrücke des Projektes aus der Gesamtschule Gescher finden Sie hier.

Presseartikel zum Projekt finden Sie im Bereich Pressespiegel.

Nähere Informationen zur Fachtagung finden Sie hier.

Das Projekt wurde gefördert durch:

aktion mensch logo


NRW Bank
Sparkasse Münsterland Ost
Volksbank Münster eG

Projektdesign

Interkulturelle Kompetenz im Schulunterricht

Unterrichtseinheiten zum Download

Presse

 

Wann ist ein Mann ein Mann?
Geschlechterrollen im interkulturellen Vergleich

Kinder und Jugendliche sind für den Integrationsprozess in einer multikulturellen Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Ihnen wird  häufig – freiwillig und/oder unfreiwillig – eine besonders Rolle für den Integrationsprozess in unserer Gesellschaft zugeschrieben. Gerade in Bezug auf die Geschlechterrollen werden Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsvorgeschichte allerdings oft mit Fremdbildern konfrontiert, die ihrem Selbstbild nicht entsprechen und zu Verunsicherung führen.

Ziel des Projektes „Wann ist ein Mann ein Mann? Förderung der Identitätsbildung und des Rollenverständnisses bei Jungen und Mädchen in der Migrationsgesellschaft durch Trainings zur Interkulturellen Kompetenz mit dem Schwerpunkt Geschlechterrollen“ war es daher, Kinder und Jugendliche bei der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen (Geschlechter-)Rolle in der Gesellschaft zu unterstützen.

An den vier Münsteraner Schulen Waldschule Kinderhaus, Geschwister-Scholl-Realschule, Geschwister-Scholl-Gymnasium sowie Hauptschule Coerde erhielten alle Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe im Schuljahr 2012/2013 ein Training zur Interkulturellen Kompetenz mit dem Schwerpunkt Geschlechterrollen. Um die Thematik zu vertiefen und die Nachhaltigkeit zu sicher, erhielten dieselben Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 6 und 7 weitere Trainings.

Fazit einer Schülerin oder eines Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums: „Ich habe verschiedene Kulturen kennen gelernt und weiß nun, dass nichts typisch ist für ein Geschlecht.“
Feedback einer Schülerin bzw. eines Schülers aus der Geschwister-Scholl-Realschule: „Ich habe gelernt, dass es verschiedene Kulturen gibt und dass es nicht schlimm ist, anders zu sein.“

Die Materialien finden Sie im Bereich Download.

Die insgesamt 24 Trainingseinheiten sind auf der ESE-Homepage zum Download bereitgestellt.

Hier finden Sie Presseartikel zum Projekt.

Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Förderung erfolgte aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium des Inneren.

Es wurden keine Einträge gefunden