Interkulturelle Kompetenz. Vielfalt gestalten.

Abgeschlossene Projekte

Interkulturelle Streitschlichter - Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Jugendliche

In dem Projekt „Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation in der Ausbildung von Jugendlichen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Stadtteilarbeit", das Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V. von August 2007 bis Dezember 2009 durchführte, wurden Jugendliche in Interkultureller Kompetenz trainiert und anschließend als interkulturelle Streitschlichterinnen und -schlichter bzw. als Trainerinnen und Trainer für Interkulturelle Kompetenz ausgebildet.

Durch die Entwicklung von Evaluationsmethoden, mit denen die Ausbildungen in Hinblick auf die Inhalte und Methoden ausgewertet wurden, konnte im Rahmen des Projektes zudem ein Beitrag zur Methodik der Evaluation von Unterrichtseinheiten geleistet werden.
Nähere Informationen hier.

Literaturhinweis:
Ursula Bertels und Irmgard Hellmann (Hg.)
Interkulturelle Streitschlichter - Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Jugendliche
Praxis Ethnologie Band 4
2011, €19,90, ISBN 978-3-8309-2310-7


Weitere Informationen zum Projekt auf der Seite Kinder- und Jugendbildung sowie der Seite Erwachsenenbildung.

Gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

 

Ethnologie in der Schule

Von März 2000 bis Mai 2002 führte Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V. die von der Volkswagen-Stiftung finanzierte Pilotstudie "Die Relevanz ethnologischer Themen für den Erwerb von Interkultureller Kompetenz in der schulischen Sozialisation" durch.

Im Rahmen der Studie unterrichteten vier Ethnologinnen während eines Schuljahres jeweils eine 7. und 8. Klasse an zwei Münsteraner Realschulen zu den Themen "fremde Kulturen" und "interkulturelle Verständigung". Der ethnologische Unterricht fand im Rahmen des regulären Lehrplans statt und umfasste u.a. die Fächer Erdkunde, Politik, Religion, Geschichte und Kunst.

Die Auswertung des Lernerfolges in Bezug auf die Vermittlung von Interkultureller Kompetenz erfolgte mit Hilfe verschiedener Methoden (Beobachtungsprotokolle, Vorher/Nachher-Fragebogenerhebung, Stellungnahmen), die in Zusammenarbeit mit Psychologinnen und Psychologen sowie Soziologinnen und Soziologen erarbeitet wurden.

Ausführliche Informationen zu der Pilotstudie finden Sie in Band 1 der Reihe "Praxis Ethnologie".